Yoga

Pranayama: Atme das Glück

Der Atem spielt eine entscheidende Rolle im Gesamtsystem Menschen. Wie wir atmen, hat nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern beeinflusst auch unsere Psyche massiv. Der Mensch atmet durchschnittlich etwa 25.920 Mal pro Tag. Über den Atem nehmen wir Sauerstoff und aus yogischer Sicht aber auch Prana, also Lebensenergie auf. Durch Stress, Verspannungen, schlechte Körperhaltung und schädliche Angewohnheiten atmen aber viele Menschen zu flach. Ihr System erhält so zu wenig Sauerstoff, eine der offensichtlichsten Folgen ist dann schnelle Ermüdung und damit einhergehende Erschöpfung. Die yogischen Atemübungen „Pranayama“ helfen uns, kurz gesagt, zurück zu einer natürlichen Atmung zu finden. „Prana“ heißt Energie, „Ayama“ bedeutet „Kontrolle“. Mithilfe der Atemübungen lernen wir, unseren Atem wieder bewusst wahrzunehmen und zu steuern und so unsere Lebensenergie zu aktivieren und zum Fließen zu bringen. Diese Woche üben wir in meinen Live Yogastunden via Zoom jedes Mal eine andre Atemübung.

Mo 19:00 Atem & Herz: Breathe & Glow

Di 11:30 Atem & Hüfte: Soft Yoga „Harmonie und Balance“

Do 17:30 Atem & Crazy No Arms Flow

Sa 10:00 Atem & Rücken: “Entspannt statt verspannt“

Hier geht es zur Anmeldung

Montag: Vollständige Yoga Atmung – Bei der vollen Yogaatmung atmet man so tief ein wie man kann, ohne dass der Körper diese Menge an Luft bzw. Sauerstoff braucht. Der Atem schlägt eine Art Brücke zwischen Körper und Geist und genau diese Verbindung nutzt das Yoga. Durch ruhiges, bewusstes Atmen, weiß der Körper, alles ist gut, er weiß ‚ich bin im Hier und im Jetzt‘. Die Kunst ist, den Atem auch in aufregenden Situationen, ruhig und tief zu halten.

Dienstag: Wechselatmung – Diese Atemübung wirkt stark harmonisierend und ausgleichend auf die Energiekanäle. Bei der Wechselatmung wird durch ein Nasenloch eingeatmet und durch das andere Nasenloch ausgeatmet. So werden die linke und die rechte Seite des Körpers und des Gehirns energetisch wieder in Harmonie gebracht. 

Mittwoch: Bhastrika – Die sogenannte Blasebalg-Atmung wirkt stark aktivierend. Im Gegensatz zu Kapalabhati (s.u.) wird bei Bhastrika nicht nur die Ausatmung aktiv durch ein Einziehen der Bauchdecke gesteuert, sondern auch die Einatmung. Und das in schnellem, gleichmäßigem Rhythmus. Eine sehr anstrengende, fortgeschrittene Übung, die gründlich erlernt werden muss, bevor sie selbständig geübt wird!

Samstag: Pranayama Kumbhaka – Bei der Kumbhaka-Atmung wird das Einatmen als Empfangen von Energie empfunden und das Ausatmen als Loslassen. Dabei entstehen ganz natürliche Atempausen, die sehr ausgleichend auf dich und deinen Gemütszustand wirken.

Die einzelnen Atemtechniken haben verschiedenste Wirkungen. Wenn du regelmäßig übst, kannst du durch richtiges Atmen dein Wohlbefinden deutlich verbessern. Natürlich klappt das nicht von heute auf morgen, von einer einzelnen Pranayama-Übung solltest du dir also nicht erwarten, dass sie dein Leben verändert – aber auf Dauer wirken Atemtechniken weit natürlicher und effizienter als Kaffee, Schlaftabletten, Aspirin etc.

Bis gleich auf der Matte!

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